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Governance, Risk & Compliance Management


Meldungen vom Tage

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30.01.12 - E-Mails rechts- und revisionssicher sowie beweiswerterhaltend über lange Zeiträume zu speichern

30.01.12 - Wie man sich bei einem Leistungsbeurteilungsgespräch verhalten sollte

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Meldungen vom Tage

Corporate Compliance Zeitschrift

Fachartikel zum Thema Corporate Compliance


30.01.12 - In vielen Fällen gescheiterter finanzierter Immobilienkapitalanlagen kann daher zwischenzeitlich die Verjährung eingetreten sein

30.01.12 - Umsatzsteuer oder Lohnsteuer: Für viele Steuerpflichtige droht eine erhebliche Eskalation des Steuerverfahrens

30.01.12 - SOPA und PIPA: Nach dem vorliegenden Gesetzesentwurf würden Anbieter von sozialen Netzwerken, Suchmaschinen und anderen Webseiten für jeden Eintrag oder Inhalt ihrer Nutzer, der gegen das Urheberrecht verstößt, mithaften

30.01.12 - Bitkom: "Als Maßnahme gegen Urheberrechtsverstöße sind Netzsperren völlig unangemessen und überzogen"

30.01.12 - Es fehlt immer noch am angekündigten Pressefreiheitsgesetz, das Journalisten besser vor strafrechtlicher Verfolgung schützt

30.01.12 - Anspruch auf Weihnachtsgratifikation bei gekündigtem Arbeitsverhältnis

Meldungen Vortag

Ein IKS ist dringlicher denn je

Das Buch ist ein Leitfaden und Nachschlagewerk, um Risiken im Unternehmen aufzudecken und zu vermeiden, Bild: Erich Schmidt Verlag


27.01.12 - naiin: "Exzessives Mobbing ist eine besondere Form psychischer Gewaltausübung, als solche folgenschwer und demnach explizit unter Strafe zu stellen"

27.01.12 - Neue Verordnung für das Betanken von Kraftfahrzeugen und Lagern von Kraftstoffen

27.01.12 - Bundesregierung: Kein weltweiter Emissionshandel für den Luftverkehr vor 2018

27.01.12 - Rechtsausschuss beschließt öffentliche Anhörung zum Verbraucherschutz im Internet

27.01.12 - Grüne fordern Transparenz-Pflicht für Rohstoffunternehmen - Vorschläge orientierten sich an Artikel 1504 des US-amerikanischen Dodd-Frank-Act

27.01.12 - Ausschuss sieht sorglosen Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung als problematisch an

27.01.12 - Bundesregierung will in der landwirtschaftlichen Sozialversicherung einen Bundesträger als Selbstverwaltungskörperschaft des öffentlichen Rechts errichten

27.01.12 - Gesetzentwurf: Bundesrat verlangt Mehrwertsteuersenkung für Fahrgastschifffahrt

Schulungen


"Compliance", "Korruptionsbekämpfung" und "Internal Investigations" sind für viele Unternehmen heute ein zunehmend wichtiges und wettbewerbsrelevantes Thema und zwar unabhängig von der Unternehmensgröße und Branchenzugehörigkeit.

24. bis 26. Januar 2012, München und 28. Februar bis 1. März 2012, Frankfurt am Main
Der EUROFORUM-Fachlehrgang Compliance Officer vermittelt Ihnen intensiv in nur 3 Tagen den entscheidenden Überblick über bestehende Vorschriften und aktuelle Neuerungen. Sie erhalten praktisches Wissen für Ihren Unternehmensalltag

Schwerpunkt: Managed Security Services

Angelika Felsch zum Thema E-Mail-Services

IronPort Marketing Manager für Zentral- und Osteuropa bei Cisco, Bild: Cisco Systems


31.03.10 - Schwerpunkt-Übersichtsseite: Managed Security Services - Hilfestellung beim Outsourcing von IT-Security? (mit Marktübersicht)

31.03.10 - Schwerpunkt-Artikel: Strategien für E-Mail-Security: Hosting ist nicht gleich Hosting - Die unterschiedlichen Service-Modelle

31.03.10 - Schwerpunkt-Artikel: Trend zum Outsourcing an Managed Security Service Providers (MSSPs)

31.03.10 - Schwerpunkt-Artikel - Studie: Einsatz von Managed Security Services als Ausweg zur Gewährleistung von IT-Sicherheit

31.03.10 - Schwerpunkt-Artikel: Outsourcing - Welche Vorteile die Auslagerung von einzelnen Geschäftsprozessen mit sich bringen

Schwerpunkt: Virtualisierung und Ausfallsicherheit

Zentrales Disaster Recovery-Konzept

Eine Weiterentwicklung stellt das plattformunabhängige Advanced Site Recovery (ASR) dar, Bild: DataCore Software


Schwerpunktübersichtsseite: Strategien für Business Continuity und Disaster Recovery in virtuellen Infrastrukturen (mit Marktübersicht)

14.12.09 - SP-Artikel: Auf den Notfall vorbereitet: Automatisierte Disaster Recovery-Konzepte für verteilte Standorte

14.12.09 - SP-Artikel: DataCore Software: Flexible Speicherlösungen für virtuelle Infrastrukturen

14.12.09 - SP-Artikel: Krankenhausbetrieb rund um die Uhr: Muldentalkliniken virtualisieren mit DataCore und Citrix

11.12.09 - SP-Artikel: Kosteneinsparung durch "Backup-as-a-Service" für ein mittelständisches Handelsunternehmen - eine typische Kundensituation

Marco De Luca:

IT-Umgebungen wären ohne Virtualisierung noch stärker gewachsen, Bild: Brocade


04.05.10 - SP-Artikel: Virtualisierung kann Sicherheit gefährden - Es müssen eindeutige Regelungen zur Verteilung der Aufgaben zwischen den Administratoren getroffen werden

07.12.09 - SP-Artikel: Marco De Luca, Principal Solution Architect, EMEA bei Brocade: Herausforderung bezüglich Disaster Recovery im Umfeld der Virtualisierung sind flache IP-Netze

03.12.09 - SP-Artikel: Virtual Tape Libraries (VTL) lassen sich nahtlos in bestehende Backup-Konzepte für virtuelle und physische Maschinen integrieren

30.11.09 - SP-Artikel: 10 Tipps zur Exchange-Datenspeicherung für KMUs

30.11.09 - SP-Artikel: Nutzungsvorteile führen zu neuen Virtualisierungsprojekten: An oberster Stelle stehen Disaster-Recovery und Business-Continuity

30.11.09 - SP-Artikel: 10 Grundlagen der Disaster Recovery in kleineren Unternehmen

30.11.09 - SP-Artikel: Fehlbedienungen werden durch immer komplexere Storage-Systeme folgenschwerer

30.11.09 - SP-Artikel: FCoE legt fest, wie man Fiber Channel-Daten verlustfrei über einen sogenanntes "Lossless Ethernet" transportieren kann

30.11.09 - SP-Artikel: Brocade, The Networking Company: Komplette Netzwerktechnologie aus einer Hand

07.12.09 - MÜ: Business Continuity und Disaster Recovery in virtuellen Infrastrukturen [170 KB]

Schwerpunkt: Gesetzeskonforme Langzeitarchivierung

Verbreitung von Storage-as-a-Service in Westeuropa

2008; n=600, Grafik: IDC


Schwerpunkt-Übersichtsseite: Konzepte für die sichere und gesetzeskonforme Langzeitarchivierung (mit Marktübersicht)

25.11.09 - SP-Artikel: Umfassende Archivierungsstrategie grundlegend für Unternehmen jeder Größe

23.11.09 - SP-Artikel: E-Mail-Archivierung: Ein ECM-System unterstützt Unternehmen bei der Einhaltung von Compliance-Vorschriften

23.11.09 - SP-Artikel: Pflicht zur digitalen Archivierung von Daten nach GDPdU-Richtlinien: Betriebe sollten sich vor dem Fiskus-Besuch auf die GDPdU vorbereiten

23.11.09 - SP-Artikel: Worauf Unternehmen bei der Wahl eines Anbieters achten sollten: Storage-as-a-Service mehr als nur eine Lösung für Data Warehousing oder Cloud Storage

23.11.09 - SP-Artikel: Neues Multi Client-Projekt "Storage-as-a- Service" von IDC: Wie sieht die Investitionsplanung der Unternehmen aus?

23.11.09 - SP-Artikel: Langzeitarchivierung: Das Erbe der Menschheit gehört allen Menschen

07.12.09 - MÜ: Gesetzeskonforme Langzeitarchivierung: Hardware, Software, Services [90 KB]

Corporate Compliance Zeitschrift

Corporate Compliance Zeitschrift

Fachartikel zum Thema Corporate Compliance


Die neue "Corporate Compliance Zeitschrift" zeigt Haftungsfallen und bietet praxisgerechte Lösungen zur regelkonformen Führung eines Unternehmens – für kleine und mittlere Betriebe ebenso wie für Konzernunternehmen.
Die dunkelblauen Hefte der CCZ richten sich an alle, die mit Corporate Compliance in Unternehmen befasst sind (Corporate Compliance-Beauftragte, Anti-Korruptions-Beauftragte etc.) sowie Rechtsanwälte und Juristen, die in diesem Bereich beratend tätig sind. Angesichts der Vielzahl zu beachtender Vorschriften sind Manager und Unternehmer heute einem erhöhten Haftungsrisiko ausgesetzt. Führungskräfte internationaler Firmen laufen zudem Gefahr, gegen ausländisches Recht zu verstoßen.
Lesen Sie weiter

Meldungen der vergangenen Tage

Mark Coronna:

Seit der Finanzkrise rücken neue regulatorische Entwicklungen immer mehr in den Vordergrund, Bild: Wolters Kluwer Financial Services


26.01.12 - Sachverständigenrat: Keine Pauschalurteile über Risiko von Nanomaterialen

26.01.12 - Gesetzentwurf: 400 Milliarden Euro Garantien für Banken - Finanzaufsicht sollen größere Handlungsmöglichkeiten gewährt werden, "um einer Systemgefährdung vorzubeugen"

26.01.12 - Bundeskartellamt legt Endbericht der Sektoruntersuchung Milch vor: "Das bevorstehende Ende der europäischen Milchquoten wird zu einer gewissen Neuordnung der Märkte führen"

26.01.12 - Oberlandesgericht Düsseldorf bezeichnet Filesharing-Abmahnung als völlig unbrauchbare anwaltliche Dienstleistung

26.01.12 - Volksbank Dreieich setzt auf moderne Aufsichtsratskommunikation: Umstellung auf das Arbeiten mit der Brainloop-Lösung haben die Aufsichtsräte positiv aufgenommen

26.01.12 - eco zur USA-Gesetzgebung: Zensur kann in einer freien Welt niemals richtig sein

26.01.12 - VdK gegen Kürzungen bei der Witwenrente: "Zuerst die Benachteiligung von Frauen in der Arbeitswelt beseitigen"

26.01.12 - Transparency stellt Nationalen Integritätsbericht Deutschland vor: Trotz relativ guter gesetzlicher Rahmenbedingungen gibt es zahlreiche Regelungslücken

25.01.12 - Fusionskontrolle: Kommission verweist die Niederlande betreffenden Teil des Joint Ventures der Tiefkühlkostunternehmen Royaan und Ad van Geloven an niederländische Wettbewerbsbehörde und gibt für den übrigen Teil grünes Licht

25.01.12 - EU-Studie: Kleine Unternehmen schaffen 85 Prozent aller neuen Arbeitsplätze

25.01.12 - EU-Vorschriften zum Tierschutz: In einem wichtigen Wirtschaftszweig herrschen ungleiche Wettbewerbsbedingungen

25.01.12 - Kartellrecht: Kommission leitet Verfahren gegen Unternehmen im französischen Wasserwirtschaftssektor ein

25.01.12 - Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Situation für Unternehmen noch weiter verschärft: Von 2002 bis 2010 verzeichnete der "European Restructuring Monitor" mehr als 11.000 Umstrukturierungen

25.01.12 - Vertragsverletzungen: Häufig gestellte Fragen - Welche Phasen umfasst das Vertragsverletzungsverfahren?

25.01.12 - Ungarische Rechtsvorschriften sollen die Unabhängigkeit der Zentralbank und der Datenschutzbehörden des Landes in Frage stellen

25.01.12 - Transparency Deutschland begrüßt SPD-Vorstoß zur Verschärfung des Straftatbestandes der Abgeordnetenbestechung

24.01.12 - Umfrage: Erstmals favorisiert Mehrheit der Personalchefs die Online-Bewerbung

24.01.12 - Wieder Musterverfahren zu den Ausbildungskosten anhängig

24.01.12 - Niederlande und Finnland sperren Zugang zur Filesharing-Website "The Pirate Bay"

24.01.12 - Thilo Weichert: "Einen Keil zwischen die Wirtschaft und den Datenschutz treibt nicht das ULD, sondern wohl eher eine andere öffentliche Körperschaft im Lande"

24.01.12 - Nichteinholung vorherigen Rechtsrats im Sinne mangelnder Compliance als Indiz für einen vorliegenden Steuerhinterziehungsvorsatz

24.01.12 - Deutsche Bundesregierung plant mehrere Rechtsverordnungen zum Wasserhaushaltsgesetz

24.01.12 - Kartellrecht: Grünes Licht für die Vermarktungspläne der DFL

24.01.12 - Bundeskartellamt beabsichtigt, Minderheitsbeteiligung von Gazprom an VNG freizugeben

23.01.12 - Bundesregierung plant eine Überarbeitung der Verpackungsverordnung

23.01.12 - Staatliche Beihilfen: Kommission nimmt französische Beihilfen für Val'Hor unter die Lupe

23.01.12 - Internethandel: EU mit Aktionsplan zur Verdoppelung des elektronischen Handels bis 2015

23.01.12 - Europäische Kommission verklagt Rat wegen Verstoßes gegen EU-Recht in Statutsfragen

23.01.12 - BASF maßgeblich an der Entwicklung des "European Water Stewardship Standard" beteiligt

23.01.12 - Veranstaltung: Best Practice für systemgestützte Wertpapier-Compliance

23.01.12 - Die neuen Top Level Domains kommen: So schützen Unternehmen ihre Marke

23.01.12 - "Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen": Transparency sagte ihre Teilnahme am Neujahrsempfang des Bundespräsidenten ab

20.01.12 - Nachvollzugsansätze zum Remote Function Call in SAP durch Entwicklungen der Berechtigungssteuerung

20.01.12 - Ein praktischer Ansatz zur risikoorientierten Revisionsplanung

20.01.12 - Massendatenanalysen: Nutzung des vollen Potentials von Massendatenanalysen in der Internen Revision ("Revisionsfabrik")

20.01.12 - Studie untersucht Zusammenhang von Performance-Management und Mitarbeiter-Engagement in multinationalen Unternehmen

20.01.12 - EU-Überprüfung von Verbraucherkredit-Websites: Marktsegment bleibt hinter Erwartungen der Verbraucher zurück

20.01.12 - Tätigkeitsvorausschau 2012 des EDSB im Bereich der gesetzlichen Beratung: ein herausforderndes Jahr für den Datenschutz in der EU

20.01.12 - Deutsche Bundesregierung glaubt: Liquiditätsprobleme bei Lebensversicherungen "eher unwahrscheinlich"

20.01.12 - Arbeitnehmerfreizügigkeit bislang ohne starke Folgen für den Arbeitsmarkt

19.01.12 - Piratenpartei fordert: Keine europaweite Überwachung von Mails und Telefongesprächen

19.01.12 - Basel III: Gefahr für Mittelstandsrückgrat der deutschen Wirtschaft

19.01.12 - Ingenieurbüro und sein IT-Dienstleister zahlen 60.000 Euro für Raubkopien auf Firmenrechnern

19.01.12 - Beschränkungen der ärztlichen Unabhängigkeit lasse sich "kaum datenmäßig erfassen" lasse

19.01.12 - Bundesregierung will Zeitarbeit als Chance für Langzeitarbeitslose gewertet wissen

19.01.12 - Insolvenzverwalter kontra Aufsichtsrat: Die BGH-Entscheidung vom 09.06.2011 und ihre Bedeutung für die Praxis

19.01.12 - UK Stewardship Code: Verhaltenskodex mit Vorbildfunktion für Deutschland? - Wohlverhaltensregeln für institutionelle Investoren auf dem Prüfstand

19.01.12 - Bericht zum 65. Deutscher Betriebswirtschafter-Tag: Kapitaleinsatz im Rahmen der Unternehmenssteuerung

Coverstory: Compliance garantiert keine Sicherheit

Hardware Security Modules lösen Sicherheitsproblem

HSMs helfen, die Integrität von Daten zu wahren, Bild: Thales

Im Compliance-Wettrennen mit internationalen Gesetzgebungen und Richtlinien bleibt die IT-Sicherheit nur zu oft auf der Strecke. Der amerikanische Compliance-Experte Paul Reymann empfiehlt, die Gemeinsamkeiten verschiedener Richtlinien als Grundlage für IT-Sicherheit zu nehmen, um Kopfschmerzen zu vermeiden und automatisch zur Compliance zu gelangen.

Unternehmen erkennen, dass ein statisches Security-Programm ein falsches Gefühl der Sicherheit vermittelt. Alle Unternehmen sollten ihre Risiken ständig analysieren, um die Effektivität und die Kosten der bestehenden Kontrollmechanismen zu prüfen.
Sicherheit, nicht Compliance, ist das primäre Ziel: Obwohl Compliance als wichtiger Faktor Beachtung verdient, garantiert Compliance keine Sicherheit. So könnten Datenpannen trotzdem zu Rechtsklagen und Strafen führen.
Hier geht es zur Coverstory

Im Blickpunkt


Studie analysiert die "Vorteile und Herausforderungen IT-gestützter Compliance-Erfüllung" - Die Einhaltung von Compliance ist kein Einmalaufwand, sondern eine permanente Aufgabe

Zielgruppen-orientierter Einkauf: Compliance-Magazin.de bietet mit seinem Compliance-ShopCenter ein kategorisiertes Angebot zum Thema Compliance und Governance

Besuchen Sie unsere beiden MiFID-Repetitorien:
MiFID I-Repetitorium: Alles zum Thema MiFID
MiFID II-Repetitorium: Alles zum Thema MiFID

Interviews

Compliance-Herausforderungen auf dem Finanzsektor GroMiKV, MiFID, Basel I bis III, Dodd-Frank-Gesetz oder Bribery Act - nein, das sind keine Fremdsprachen! Dies sind nur einige der regulatorischen Compliance-Herausforderungen, die in den nächsten zehn Jahren auf den Finanzsektor und insbesondere auf Banken zukommen. Wolters Kluwer Financial Services, Anbieterin von Lösungen im Bereich Compliance- und Risikomanagement, beobachtet die Veränderungen in der Finanzwelt sehr aufmerksam und informiert Kunden laufend über bevorstehende regulatorische Änderungen. Mark Coronna, Chief Marketing & Product Officer bei Wolters Kluwer Financial Services, sagt, was die Zukunft für Finanzinstitute bereithält.

Interview mit Dr. Roland Erben, RMA Der überraschende Vulkanausbruch in Island mit dem darauf folgenden Flugverbot in Europa hat viele Unternehmen getroffen. Über die Lehren aus diesem Desaster für das Risikomanagement in den Unternehmen spricht in diesem Interview Dr. Roland Erben, Vorsitzender der Risk Management Association (RMA) e.V.

Interview mit Ullrich Ograbeck, Uni Göttingen Diplom Oeconom Ullrich Ograbeck ist Leiter der Stabstelle Interne Revision und Anti-Korruptionsbeauftragter der Universität Göttingen mit der Universitätsmedizin Göttingen. In seiner Funktion setzt er auf transparente Kooperationen sowie auf Beratung und Prävention.

Interview mit Uwe Dolata, Wirtschaftskriminalist Wenn der neue Siemens-Chef Peter Löscher am 1. Juli 2007 seinen Dienst antritt, wird er sich sicherlich schon darüber Gedanken gemacht haben, welche Rückstellungen er bei Siemens vornehmen lassen muss, um die aus den Korruptionsskandalen drohenden, horrenden Strafzahlungen abdecken zu können. Compliance-Magazin.de sprach mit Uwe Dolata, Wirtschaftskriminalist und Lehrbeauftragter für Anti-Korruptions-Strategien, University of Applied Sciences, Würzburg, über den "Korruptionsfall Siemens", über die Möglichkeiten, auch im Bereich der Wirtschaftskriminalität wegen organisierte Kriminalität ermitteln zu können und das Problem, dass die deutsche Politik mit der Aufdeckung von Korruption immer schon ihr Problem gehabt hat.

Interview mit Werner Neugebauer, IG Metall Bayern Wie steht es mit der Moral in deutschen Unternehmen - speziell bei der Siemens AG? Das Compliance-Magazin.de sprach mit Werner Neugebauer, Bezirksleiter der IG Metall Bezirk Bayern. Zur Sprache kamen Korruption, Kartellvergehen, AUB-Affäre und BenQ-Pleite. Werner Neugebauer prangert die Politik der Siemens AG an, die sich schon seit den 70ger Jahren durch einen steten Konfrontationskurs zur IG Metall "auszeichnete". Mit dem Sponsoring der AUB sei bewusst eine Gegenorganisation zu IG Metall aufgebaut worden, und im Fall BenQ seien sogar eindeutig fixierte Vereinbarungen durch Siemens gebrochen worden.

Interview mit Dr. Ulf Böge, Bundeskartellamt Seit nunmehr genau fünf Jahren ist die Sonderkommission Kartellbekämpfung (SKK) des Bundeskartellamtes auf die Jagd nach Kartellsündern. Die Kommission wurde im März 2002 eingerichtet, um die Aufdeckungsquote von Kartellabsprachen zu erhöhen und die Verfahren zu beschleunigen. Dr. Ulf Böge, Präsident des Bundeskartellamtes, zeigt sich im Gespräch mit Compliance-Magazin.de davon überzeugt, dass die Einrichtung der SKK und die mit ihr verbundene so genannte "Bonusregelung" die deutsche Kartelllandschaft nachträglich verändert hat.

Im überblick

Schwerpunkt "Steuerrecht: GDPdU und GoBS"

Gerichtsurteile zur GDPdU Die Finanzgerichte sind in Sachen GDPdU zumeist auf Seiten der Finanzämter. Das zeigt sowohl die erste Entscheidung zur EDV-Außenprüfung als auch eine Entscheidung zur Rechtmäßigkeit einer Aufforderung zur Datenträgerüberlassung.

BMF: Fragen zum Datenzugriffsrecht Die folgende Übersicht enthält Fragen, zu denen die Finanzverwaltung bislang Stellung genommen hat. Bei diesem Fragen- und Antwortenkatalog (Stand: 1. Februar 2005) handelt es sich um eine Orientierungshilfe für die Anwendung des Datenzugriffsrechts. Eine Rechtsbindung geht hiervon nicht aus. Die Entscheidung im Einzelfall bleibt dem zuständigen Finanzamt vorbehalten. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird nach Bedarf aktualisiert. Seine jeweils aktualisierte Fassung wird im Internet bekannt gegeben.

Steuerrecht: GDPdU und GoBS Wenn ein Finanzbeamter bei Betriebsprüfungen auf die Computersysteme von Unternehmen zugreift, beruft er sich auf die "Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen" (GDPdU). Bei der GDPdU handelt es sich um eine Verwaltungsanweisung aus dem Steuerrecht. Die GDPdU verpflichten Unternehmen, steuerrelevante Daten gemäß der Abgabenordnung in auswertbarer Form für eine Außenprüfung des Finanzamtes zur Verfügung zu stellen.

Stammdatenproblematik in der GDPdU Im Rahmen der digitalen Betriebsprüfung nach den GDPdU-Anforderungen müssen die Daten der Finanzbuchhaltung oder anderer steuerlich relevanter Systeme auch nach Jahren noch im ursprünglichen Originalzustand bereitgestellt werden. Trotz der inzwischen bekannten Situation und der "Eingewöhnungszeit" seit Einführung der GDPdU im Jahr 2002 können jedoch immer noch nicht alle Systeme diese Anforderungen erfüllen.

"Easy-Archiv" macht GDPdU-konform Die Pascoe GmbH, Hersteller von Naturmedizin in Gießen, strebt mit der Einführung des "Easy-Archiv" der Easy Software AG ein umfassendes Dokumenten-Management-System (DMS) an. Das Ettlinger SAP-Systemhaus command ag übernimmt dabei zusammen mit seinem Partner WMD aus Ahrensburg die Implementierung der Archivlösung und deren Integration in das neu eingeführte SAP-System.

Interview mit Doris Dreyer, FibuNet In der Buchhaltung laufen alle Zahlen zusammen. Unternehmensführung und Finanzamt müssen sich gleichermaßen auf das Zahlenwerk verlassen können. "In vielen Fällen ist dies aber oftmals noch eine Illusion", weiß Doris Dreyer, Geschäftsführerin der Firma FibuNet.

Umfrage zur GDPdU Seit vier Jahren sind deutsche Firmen dazu verpflichtet, steuerrechtlich relevante Informationen bei einer Überprüfung in elektronischer Form an das Finanzamt zu übermitteln. Innerhalb dieses Zeitraumes haben dem Bericht zufolge jedoch nur etwa zehn Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen ihre IT-Systeme an diese Anforderungen angepasst. Rund 60 Prozent können die Regelung nicht einhalten. Im Rahmen der Studie hat das Beratungsunternehmens Woelke von der Brüggen die IT-Infrastruktur der Firmen im Hinblick auf eine digitale Betriebsprüfung untersucht.

Compliance-Magazin.de-ShopCenter

Compliance-Shop Compliance-Magazin.de - Fachbuchhandlung und Software- und Hardware-Store Die Redaktion von Compliance-Magazin.de hat für Sie ein speziell ausgesuchtes Literatur-, Software- und Hardware-Angebot aus den Bereichen IT Compliance, Governance und Recht bereitgestellt. Das berührt unter anderem die Sachgebiete: Archivierung, Compliance-Management, Controlling, Datenmanagement, Datenschutz, Dokumentation, Dokumentenmanagement und ECM, E-Mail-Security, Finanzbuchhaltung /-management, Geschäftsprozessmanagement, Haftung, Identity Management, IT Governance-Management, Personalwesen, Revision, Netzwerkmanagement, Recht, Risk Management, Screening-Lösungen, Security-Management, Security-Software, Servicemanagement, Signatur-Lösungen, Storage Management, Storage-Systeme, Systemmanagement, Überwachung & Analyse und Verschlüsselung Compliance-Magazin.de betreibt diesen Shop als Intermediär im Partnernet mit Amazon.de, die auch die Rechnungsabwicklung und den Versand übernimmt. Sie profitieren beim Einkauf über Compliance-Magazin.de von Amazons herausragender Sicherheits-Infrastruktur.

MiFID-Repetitorien

Der Autor: Bernhard Ehrlich,

Senior-Consult bei der aixigo AG, Aachen


19.12.07 - Europäische Finanzmarktrichtlinie (MiFID) und die Auswirkungen auf die Anlageberatung in der EU

09.11.07 - Eine zentrale Rolle bei MiFID-konformen Prozessen spielen Business-Intelligence (BI)-Lösungen

25.10.07 - Die operative Umsetzung der EU-MiFID-Richtlinie ist heute bei den betroffenen Banken, Börsen und Wertpapierfirmen unterschiedlich weit fortgeschritten

24.10.07 - Viele Firmen befürchten, dass sie am Artikel 51 der Markets in Financial Directive Instruments Directive (MiFID) scheitern könnten

22.10.07 - Neue MiFID-Gesetzgebung für Certified Financial Planner (CFP) teilweise "ein alter Hut"

17.10.07 - Die BaFin wird die MiFID-Umsetzung wahrscheinlich ab Januar 2008 überprüfen

08.10.07 - Erste MiFID-Umsetzungserfahrungen bei den etablierten Banken aus Kundensicht noch nicht zufriedenstellend

26.09.07 - MiFID kommt – Gewinnen werden professionelle Berater, die eine kundenorientierte Betreuung auf reiner Honorarbasis leisten

27.08.07 - Studie zeigt: Die Finanzdienstleistungsinstitute halten sich derzeit in der externen Kommunikation zu MiFID sehr zurück – 70 Prozent der Kunden sind für totale Offenlegung der Provisionen

20.08.07 - MiFID ist in hohem Maß geschäftsrelevant: Anteil der Unternehmen, die in der MiFID lediglich eine von vielen Compliance-Vorschriften sehen, noch immer zu hoch

09.08.07 - MiFID kommt – und wird zur Speicherfrage: EU-Richtlinie zwingt Finanzdienstleister zur umfassenden Datenarchivierung

08.08.07 - Für eine SOA als Grundgerüst für SEPA und MiFID spricht deren hohe Anpassungsfähigkeit für unterschiedliche Lösungen

10.07.07 - MiFID: Die am 1. November 2007 in Kraft tretenden Neuerungen werden bei deutschen Finanzdienstleistern für Unruhe sorgen - Vielzahl von zusätzlichen bzw. modifizierten Informationen über den Kunden wird benötigt

22. 06.07 - Von der MiFID über das FRUG zur Anwendungspraxis: Was bleibt vom versprochenen Anlegerschutz?

19.06.07 - EU-Regulierung MiFID": In Compliance-Auflagen liegen für Finanzdienstleister auch Chancen

11.06.07 - MiFID-Vorschriften selbst müssen spätestens ab dem 1. November 2007 Anwendung finden

11.06.07 - MiFID-Regelung: Banken, Kapitalanlageberater und Kapitalanlagevermittler müssen die in den von ihnen vertriebenen Finanzprodukten enthaltenen Provisionen offenlegen

11.06.07 - Anlageberatung wird erlaubnispflichtig: MiFID-Umsetzungen aus Anlegersicht - In europarechtskonformer Auslegung schon jetzt verbindlich

11.06.07 - Am 11. Juni erscheint in der 2. Auflage das "MiFID-Praktikerhandbuch" - Wertvolle Hinweise insbesondere zu den Zweifelsfragen der "MiFID"

29.05.07 - Anlageempfehlungen unter MiFID: Für die Beratung von Privatkunden sind Geeignetheit und Angemessenheit die zwei zentralen Begriffe der MiFID

29.05.07 - MiFID im Retail Banking: Der Kunde wird zum König - Cross- und Upsellings: IT-Aufrüstung meistern und Chancen im Vertrieb nutzen

10.05.07 - Bis November muss die MiFID-Richtlinie umgesetzt sein – Viele österreichische Finanzdienstleistungsunternehmen beschäftigen sich zu wenig mit den Konsequenzen

08.05.07 - Studie: Zwei Drittel der europäischen Finanzinstitute werden den MiFID-Termin nicht einhalten können

27.04.07 - Eine der wesentlichen Neuerungen der MiFID ist die Einführung von Wohlverhaltensregeln

13.04.07 - Weg frei für MiFID in Deutschland: Verabschiedung des Finanzmarkt-Richtlinien-Umsetzungsgesetzes, kurz FRUG durch den Deutschen Bundestag

09.03.07 - MiFID: Mit dem richtigen Konzept reichen die bevorstehenden rund sieben Monate aus, um die notwendige MiFID-Reife zu erlangen

09.03.07 - MiFID: Provisions(ausnahme)regelungen machen den Topentscheidern Kopfzerbrechen

08.02.07 - MiFID: Wie Unternehmen die Einhaltung der MiFID-Richtlinie mit Tripwire sicherstellen können

08.02.07 - MiFID: Höhere Anforderungen an Informationssicherheit und Risikomanagement

18.01.07 - Kompaktwissen zum Thema MiFID: Bestehende Compliance-Richtlinien und Regularien des Kapitalmarktes werden durch MiFID inhaltlich erheblich erweitert

Bernd Wittemöller:

Wie sehen Best Execution"-Kriterien aus?

18.01.07 - MiFID: Je nach Größe der Wertpapierfirma kostet MiFID zwischen einigen Hunderttausend und zweistelligen Millionenbeträgen

18.01.07 - MiFID: Kundenaufträge sollen optimal ausgeführt werden

18.01.07 - MiFID: Was unmittelbares Recht ist und was in nationales Recht eingebunden werden muss

18.01.07 - MiFID: Die Direktive enthält viele Ausnahmen

18.01.07 - MiFID: Zeitrahmen zur Umsetzung der MiFID-Richtlinien ist eine Herausforderung

18.01.07 - MiFID: Compliance-Abteilung kooperiert mit Recht, Organisation und IT

18.01.07 - MiFID: Den aufsichtsrechtlichen Anforderungen rechtzeitig entsprechen und zugleich zivilrechtliche Haftungsrisiken vermeiden

18.01.07 - MiFID: Eins-zu-Eins-Übernahme der EU-Regelungen hinsichtlich der Anwendbarkeit der MiFID sinnvoll

Im Überblick

Gesetze und Standards: EU

Basel II - Anleitung zur Risikoberechnung Basel II ist ein komplexes Regelwerk, das die Eigenkapitalanforderungen bei der Kreditvergabe verschärft und die Risiken im Kreditgeschäft besser erfassen soll.

EU-Datenschutzrichtlinie Die EU-Datenschutzrichtlinie verpflichtet jeden Mitgliedsstaat EU, Gesetze zu erlassen, die eine Einhaltung der Vertraulichkeit und Integritätskontrollen für Netzwerke, Systeme und Daten mit personenbezogenen Informationen, festlegen.

Gesetze & Standards: USA

Was ist SOX? Der Sarbanes-Oxley Act (SOX) wurde im Juli 2002 vom US-Kongress erlassen, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in Wertpapiere wiederherzustellen, Führungspraktiken in Unternehmen zu verbessern, ethische Geschäftspraktiken zu fördern und die Transparenz sowie die Vollständigkeit von Bilanzen zu erhöhen.

Gramm-Leach-Bliley Act (GLBA) Gramm-Leach-Bliley Act (GLBA), 12. November 1999, schreibt Gewährleistung der Geheimhaltung und der Schutz von Kundendaten durch Finanzdienstleister zwingend vor.


Brennpunktinhalte im Überblick

Google Street View & Datenschutz

"Google Street View" startet in Kürze In Kürze startet "Google Street View" für die 20 größten Städte in Deutschland. Im Vorfeld hatten die Bewohner dieser Städte die Möglichkeit, einen Antrag auf Unkenntlichmachung ihrer Häuser noch vor der Veröffentlichung der Street View-Bilder zu stellen. Trotz großer Bemühungen kann es vorkommen, dass einige Häuser in den 20 Städten auf den Street View-Bildern zu sehen sein werden, die eigentlich unkenntlich gemacht sein sollten.

Widersprüche gegen "Google Street View" Nach Angaben von Google haben rund drei Prozent der Haushalte gegen den Bilderdienst "Street View" Widerspruch eingelegt. In 20 Großstädten hatten die Einwohner Gelegenheit, noch vor dem Start des Dienstes die Abbildung ihrer Hausfassaden abzulehnen. Dies ist auch weiterhin möglich.

Forderung: Unbürokratisches Widerspruchsregister Anlässlich der Veröffentlichung der Widerspruchszahlen zum Google-Dienst "Street View" erklärt der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Peter Schaar: "Ich kenne kein vergleichbares System, bei dem so viele Menschen in so kurzer Zeit der Verwendung ihrer Daten widersprochen haben - und das sogar schon vor Inbetriebnahme des Dienstes. Die hohe Zahl der Widersprüche gegen Google Street View zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst darüber entscheiden wollen, welche Daten über sie im Internet veröffentlicht werden.

Veröffentlichung der Street View-Bilder Seit April 2009 kann jeder Mieter und Hausbesitzer in Deutschland einen Antrag bei Google einreichen, damit noch vor dem Start von Street View das Bild seines Hauses oder seiner Wohnung unkenntlich gemacht wird. Zunächst gab es die Möglichkeit, diese Anträge per Brief zu stellen, seit einigen Monaten zusätzlich auch mit Hilfe eines Online-Tools.

Datenschutz bei "Google Street View" Personen und amtliche Kennzeichen von Fahrzeugen sollen vor der Übermittlung durch das Internet unkenntlich gemacht werden. Des Weiteren muss auch Eigentümern, Mietern oder Fahrzeughaltern das Recht eingeräumt werden, der weiteren Verarbeitung und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten zu widersprechen, wie sie beispielsweise von "Google Street View" demnächst auch in Deutschland angeboten werden.

"Einbruchstourismus" durch Google Street View? Noch bis zum 15. Oktober 2010 haben Hauseigentümer die Möglichkeit, mittels eines Widerspruchs (www.google.de/streetview) zu verhindern, dass Aufnahmen ihrer Häuser künftig beim Google-Dienst Street View abrufbar sind. Doch wer jetzt vorschnell handelt und Pro und Contra eines Widerspruches nicht sorgfältig abwägt, könnte sich später unter Umständen ärgern, mein die naiin (no abuse in internet).

Ausweitung der Widerspruchsfrist bei Google Ein spezielles Google-Gesetz wird es wohl nicht geben. Staat dessen prüft die Bundesregierung offensichtlich, wie generell der Datenschutz bei der Verwendung von Geodaten gehandhabt werden soll. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zeigt sich derweil zufrieden darüber, dass der öffentliche Druck auf Google das Unternehmen in bestimmten Punkten zum Einlenken gezwungen habe.

Google verstärkt Datenschutz bei Street View Nach fast zweijähriger Vorbereitung steht Google kurz vor der Einführung des Dienstes Street View in den 20 größten Städten Deutschlands. In dieser Zeit habe sich das Unternehmen mit den deutschen Datenschutzbehörden kontinuierlich über die Ausgestaltung des Dienstes unter besonderer Beachtung des Schutzes der Privatsphäre der deutschen Bevölkerung verständigt, erklärt Google in einer Pressemitteilung.

"Google Street View Online-Tool" verfügbar Nach einer gröberen Start-Panne, bei der Anwendern des Internet Explorers der Zugang zum angekündigten Google Street View-Online-Tool für einige Stunden nicht zur Verfügung stand, kann seit dem 17.10.2010 auf www.google.de/streetview die Unkenntlichmachung von Häusern angestoßen werden.

Klarstellung zu "Google Street View" In einer Presseerklärung bessert Google ihre Eigeninformation hinsichtlich des Dienstes "Google Street View" nach. Das Unternehmen teilte mit: Der Antrag auf Unkenntlichmachung von Häusern/Wohnungen in Street View-Bildern ist seit April 2009 möglich und kann auch nach dem Start des Dienstes dauerhaft gestellt werden. Unkenntlichmachungen sind endgültig und lassen sich nicht rückgängig machen.

Google Street View gehe zu weit und zu schnell Anlässlich der Ankündigung von Google zum Start von Google Street View erklärt der netzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lars Klingbeil: "Die Forderungen aus der Koalition nach einer gesetzlichen Regelung zum angekündigten Start von Google Street View sind ein Offenbarungseid: Es ist das Versäumnis der Bundesregierung, dass sie - - trotz monatelanger Diskussion - keinen verlässlichen gesetzlichen Rahmen geschaffen hat. Es wäre aber Aufgabe der Bundesregierung gewesen, die vielen offenen Fragen die mit dem Projekt Google Street View verbunden sind und der sehr zurückhaltenden Kommunikation des Unternehmens zum Schutz von Datenschutz- und Persönlichkeitsrechten einen Gesetzentwurf zur Darstellung von öffentlichen Räumen und zum Schutz vom Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung auf den Weg zu bringen."

Street View: Politik bezieht Stellung gegen Google Nach dem angekündigten Schnellstart von Google "Street View" mehren sich die Stimmen in der Politik, die Google mit gesetzlichen Auflagen belegen wollen. So fordern Politiker der CDU und FDP, ein Gesetz zu erlassen, das wichtige Datenschutz- und Persönlichkeitsschutzfragen im Hinblick auf den Google-Dienst regelt. Die gesetzlichen Auflagen sollen unabhängig davon erlassen werden, ob Google ihre Zusagen beziehungsweise die Forderungen von Datenschützern erfülle oder nicht.

Kritik an rascher "Google Street View"-Einführung Die Begeisterung für Googles angekündigten "Frühstart" von "Google Street View" hält sich bei bundesdeutschen Datenschützern in engen Grenzen. Die Google-Ankündigung kam gerade für die zuständige Datenschutzbehörde in Hamburg ziemlich überraschend, da sie hinsichtlich der Umsetzung des zugesagten Widerspruchsrechts der Betroffenen noch wichtige Fragen offen sieht.

Google führt "Street View" in Deutschland ein Google hat bekanntgegeben, ihr Produkt "Street View" für die 20 größten Städte Deutschlands bis Ende des Jahres einzuführen. Durch die Straßenansichten mit einem Radius von 360 Grad können Nutzer ihre Stadt virtuell erkunden, Wegbeschreibungen abrufen oder den Dienst für die Wohnungssuche nutzen.


Literatur

Fachbücher

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Leitfaden: Sarbanes-Oxley und Corporate Compliance Aktueller Praxisleitfaden von PwC: Viele Unternehmen verschenken Potenzial bei der Umsetzung der Anforderungen von Sarbanes-Oxley und weiteren regulativen Bestimmungen. Die praktischen Erfahrungen von PwC wurden in ein Modell zur bestmöglichen Integration der Anforderungen innerhalb der Unternehmen eingebracht.

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Verordnete Sicherheit Verantwortliche in mittleren Unternehmen, die die IT-Sicherheit immer noch für eine Kür halten, irren: Sie ist längst Pflicht, seit der Gesetzgeber in Bereiche der Privatwirtschaft mit Gesetzen eingreift, die direkt oder indirekt auch die IT-Sicherheit betreffen. Doch welche Anforderungen an die IT-Sicherheit müssen deutsche Unternehmen qua Gesetz erfüllen?

Was kostet Compliance? Die Erfüllung der Compliance-Anforderungen wird von vielen Unternehmen in erster Linie als Kostenfaktor wahrgenommen. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC aber mahnt zur anderen Sichtweise: Compliance sollte jedoch eher als breites Regelwerk verstanden werden, das die Führung des Unternehmens unterstützt.

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Speichern und Archivieren Digitale Patientenakten, lange Aufbewahrungsfristen und immer mehr Bilddaten aus CT, Radiologie und Labortechnik lassen die Datenspeicher förmlich überquellen und machen die effiziente Verwaltung und Archivierung zunehmend unmöglich. Der Trend geht zu konsolidierten Speicherlösungen, die Daten zuverlässig, schnell und kosteneffizient bereitstellen. Auf der MEDICA 2006 (15. bis 18. November, Düsseldorf) präsentiert der Storage-Hersteller Network Appliance (NetApp) sein Portfolio an Storage-Lösungen für das Gesundheitswesen (Halle 15, Stand B20 - bei der d.velop AG) . Damit können Anwender archivierte Bilder und Daten schnell abrufen, die Komplexität des PACS-Datenmanagements verringern, den Zugang zu kritischen Informationen verbessern und dabei die Gesamtkosten senken.

Entscheidungshilfen

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Single Sign-on ein Risiko? Eine Anmeldung und man hat Zugriff auf alle Systeme - das ist der Traum eines jeden Benutzers. Wenn man heutzutage einen Blick auf die IT-Landschaften der Unternehmen wirft, so ist dies jedoch meist eine Wunschvorstellung. Die Benutzer haben mit Unmengen von Benutzernamen und Passwörtern für viele Anwendungen zu kämpfen.

Auswahl von Tape Libraries Wo Unternehmen ihre Daten ablegen sollen, schreibt der deutsche Gesetzgeber nicht genau vor. In den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (Gobs) von 1995 steht, dass die Ablage auf Diskette, Magnetplatte, Magnetband oder anderen elektronischen Speichern erfolgen kann. Die neuen gesetzlichen Forderungen lassen sich allerdings nur erfüllen, wenn IT-Verantwortliche dabei WORM-Technologien (Write once, read many) einsetzen.

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